
Polina Shcherbyna | Cyclical of timelessness | Detail | 2023-24 | ungrundierte Leinwand, Gelatine, Acryl, selbsthergestellte Pigmente | Foto: Polina Shcherbyna
Polina Shcherbyna
To My Angels, I Entrust Myself
Eröffnung am Samstag, 07. März 2026 ab 18 Uhr
07.03. - 19.04.2026
#7 related to corporeality
Wie Zweige im Frühling versucht ein überirdisches Wesen, Flügel zu entwickeln – irgendwo zwischen spiritueller Erschöpfung und dem Ruin der materiellen Welt, eingeschlossen in einem Gewächshaus. Unfähig, die Tragödie eines Anderen zu verstehen, sucht es reflexartig nach einer Möglichkeit, davonzufliegen.
Die Landung dieses transzendenten Wesens auf leeren Feldbetten ist eine Begegnung des Metaphysischen mit menschlichen Verhältnissen, die von Zerfall des Humanismus und Kriegen geprägt sind. Hier verengt sich der moralische Horizont zu einer kritischen Grenze und wirft Fragen auf: Gibt es noch Raum für die Möglichkeit einer moralischen Geste?
Kann die Idee der Menschlichkeit bestehen?
To My Angels, I Entrust Myself – Ausdruck irrationalen Vertrauens inmitten brutaler Realität. Es ist der Versuch zu glauben, dass das Ende der Welt eine zyklische Prüfung jener Kraft ist, die zerbrochene Dimensionen entgegen der Logik des Verfalls miteinander zu verbinden vermag.
Die Landung dieses transzendenten Wesens auf leeren Feldbetten ist eine Begegnung des Metaphysischen mit menschlichen Verhältnissen, die von Zerfall des Humanismus und Kriegen geprägt sind. Hier verengt sich der moralische Horizont zu einer kritischen Grenze und wirft Fragen auf: Gibt es noch Raum für die Möglichkeit einer moralischen Geste?
Kann die Idee der Menschlichkeit bestehen?
To My Angels, I Entrust Myself – Ausdruck irrationalen Vertrauens inmitten brutaler Realität. Es ist der Versuch zu glauben, dass das Ende der Welt eine zyklische Prüfung jener Kraft ist, die zerbrochene Dimensionen entgegen der Logik des Verfalls miteinander zu verbinden vermag.
Наче гілля повесні, неземна істота намагається відростити крила – десь поміж духовним знесиленням і руйнацією матеріального світу, замкненого в рамки однієї теплиці. У безсиллі осмислити чужу трагедію, вона рефлекторно шукає можливості полетіти геть.
Приземлення цієї трансцендентної сутності на порожні армійські розкладачки є зустріччю метафізичного з людськими умовами, що позначені розпадом гуманізму та війнами. Тут моральний горизонт звужується до критичної межі, оприявнюючи питання: Чи лишається простір для самої можливості морального жесту?
Чи здатна вижити ідея людяності?
«Ангелам своїм заповім себе» – прояв ірраціональної довіри до грубої реальності. Це спроба повірити, що кінець світу – це циклічне випробування на ту саму силу, що здатна зʼєднати розрізнені виміри всупереч логіці розпаду.
(Polina Shcherbyna)
Mit Projekt-Unterstützung von Yevheniia Havrylenko | @pollyshch | @yevheniia.havrylenko